Bei der Fußreflexzonenmassage handelt es sich um eine besondere Massage der Füße um in anderen Bereichen des Körpers über die Reflexzonen eine Wirkung zu erzielen.

Ebenso gibt es eine Handreflexzonenmassage wobei der Arbeit an den Füßen der Vorzug gegeben ist da sich dabei bessere Erfolge erzielen lassen.

Die Ursprünge dieser Therapie lassen sich mindestens 5000 Jahre zurückverfolgen. Damals haben die Chinesen eine Form der Druckpunkttherapie angewandt, die auf ähnlichen Grundlagen wie die Akupunktur basiert.

Bei der Reflexzonentherapie werden stets alle Reflexzonen des Körpers massiert wobei der Patient eine bequeme Lage auf dem Rücken einnimmt.

Bei bestimmten Erkrankungen sind gewisse Reflexzonen von größerer Bedeutung. Hier werden sowohl die SYMPTOMZONEN (wirken unmittelbar auf die Beschwerden) wie auch die KAUSALZONEN (wirken auf die Ursachenbereiche) behandelt.


Anwendungsgebiete

  • Kopfregion: z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, Augen-Ohren-Nebenhöhlenbeschwerden
  • Muskel-Skelett-System: z.B. Wirbelsäulenbeschwerden, Beschwerden an den Gelenken ( Schulter, Ellbogen, Hand, Hüfte, Knie, Fuß) Muskleverspannungen, Ischiasschmerzen, Arthritis, Rheuma, Gicht
  • Endokrines System: z.B Erkrankungen der Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Diabetes, Sexualstörungen wie Menstruationsbeschwerden, Unfruchtbarkeit (Frau), Prostataerkrankungen, Zeugungsunfähigkeit (Mann)
  • Atmungssystem: z.B. Asthma, Bronchitis, Lungenemphysem
  • Herz-Kreislauf-System: z.B. Angina Pectoris, Blutdruck- und Kreislaufstörungen
  • Verdauungssystem: z.B. Sodbrennen, Magenbeschwerden, Blähungen, Verstopfung, Hämorrhoiden, Leber-und Gallenblasenbeschwerden
  • Lymphatisches System: z.B. bei allen Erkrankungen mit Infektionen, Entzündungen in Hals und Ohren, Gürtelrose
  • Harnwegssystem: z.B. Erkrankungen der Nieren und Blase
  • Haut: z.B. Akne, Dermatitis, Ekzeme, Schuppenflechte


Reflexzonenmassage und andere Therapien

Die Reflexzonenmassage ist eine äußerst verträgliche Therapie. Sie ersetzt jedoch keine ärztliche Behandlung sondern lässt sich damit meistens sehr gut kombinieren.